Freitag, 22. April 2011

Ich moechte euch gerne von einer einmaligen Erfahrung berichten, die ich in den letzten Tagen erlebt habe, eine Reise, von der ich heute morgen zurueck gekommen bin.
Letzten Sonntag bin ich zusammen mit meiner Freundin Annie nach Puerto Maldonado gefahren, eine Stadt, die ca. 10 Stunden Busfahrt von Cusco im Dschungel liegt. Dort ist man schon fast an der bolivianischen und brasilianischen Grenze. Wir sind ueber Nacht gefahren und als wir ankamen, haben wir sofort die Hitze und die feuchte Luft gespuert. Die Stadt ist nicht winzig klein, aber auch nicht allzu gross und recht sympathisch. Sie hat mich ein bisschen an Santa Cruz erinnert, mir aber mehr gefallen. Die Leute laufen in T-Shirt und Shorts herum, sind sehr freundlich und die Sonne brennt vom Himmel. Wir haben uns jedoch schnell an das andere Klima gewoehnt und es sehr genossen, es war einfach ein herrliches Sommergefuehl, das tollste war dass es abends nicht kalt wird.
In einem Gaestebuch in unserem Hostal in Cusco habe ich mehrere Eintraege von Leuten entdeckt, die fuer ein paar Tage bei einer Familie gewohnt haben, die in der Naehe von Puerto Maldonado lebt. Ich habe sie also angerufen und wir haben uns am Abend mit Javier getroffen, dem Vater der Familie, um alles zu besprechen. Er lies uns wissen, dass er uns am naechsten morgen um 5 bei unserem Hostal abholen wuerde. Wir wuerden zwei Naechte bei der Familie verbringen.
Am naechsten morgen sind wir mit dem Boot raus auf den Fluss gefahren und haben beobachtet, wie die Papageie gefruehstueckt haben. Dann sind wir zu dem Haus der Familie gefahren. Es war wunderschoen, auf dem Fluss zu fahren, in einer voellig anderen Welt. Dort angekommen begruessten wir Javiers Frau, Ulla, die aus Deutschland kommt. Vor ca 5 Jahren hat sie von Javiers Lebenweise erfahren, ihn besucht und beschlossen zu bleiben. Sie hat also alles in Deutschland zurueckgelassen, sehr beeindruckend! Die beiden haben zwei kleine Kinder, Alida (4) und Kalian (2), total suess und fuer ihr Alter schon sehr weit!
Die Familie lebt mitten im Dschungel, am Fluss, umgeben von hohen Baeumen, die ihrem Grundstueck viel Schatten spenden. Sie haben einige Huetten, die erhoeht gebaut sind, darunter mehrere Gaestehuetten, eine Esshuette, eine Kuechenhuette und natuerlich eine Huette, wo sie selber schlafen. Diese sind wild umwachsen von Baeumen und Straeuchern, durch die vereinzelt das Licht der Sonne faellt. Sie haben ein grosses Grundstueck, was Javier uns gezeigt hat, und besitzen eine unglaubliche Vielfalt von Pflanzen. Sie bauen selber an und nutzen ueberwiegend, was die Natur ihnen gibt. Wir haben Bananen, Apfelsinen, Mangos und alle moeglichen anderen Fruechte probiert. Auch Kakao, Kaffee, natuerliches Viagra und Anaesthetikum wachsen auf ihrem Grundstueck. Ulla hat unheimlich toll fuer uns gekocht, gebackene Bananen, selbstgemachten Kakao (lecker und tausend Mal besser als jeder andere!!), Yuka und selbstgebackene Broetchen aus einem grossen Ofen, unter dem sie ein Feuer entzuenden. Es gibt keine Elekrizitaet und kein fliessendes Wasser, trotzdem fuehlte ich mich dort wohl und komfortabel, alles ist so natuerlich. Das Leben scheint auf diese Art so einfach und natuerlich, die Familie ist fast immer zusammen und es ist toll zu sehen, wie viel Zeit die Eltern mit ihren Kindern verbringen und wie viel Aufmerksamkeit sie ihnen widmen.
Die Kinder wachsen zweisprachig auf, sprechen aber mehr deutsch als spanisch und haben auch viele deutsche Kinderbuecher. Ich hab sie mit ihnen angeguckt und mit ihnen Lieder gesungen, die ich noch aus meiner Kindheit kenne, das war sehr schoen. Es war also zugleich etwas neues, aber auch altbekanntes. Am zweiten Tag haben wir Javiers Freund besucht, der auf der anderen Seite des Flusses ganz alleine lebt. Zuerst mussten wir ca. 1 1/2 Stunden durch den Dschungel laufen, immer wieder durch riesige Wasserpfuetzen, bis wir schliesslich zu seinem Grundstueck kamen. Er lebt noch einfacher als die Familie, schlaeft auf einer Ablage die ueberdacht ist, er ist also staendig draussen. Er hat ein grosses Schwein als Gesellschaft. Ich finde es beeindruckend, dass er ganz alleine da draussen lebt. Javier meinte,er lebt gluecklich, aber ich frage mich, ob er sich nicht oft auch einsam fuehlt. Er lebt direkt an einem kleinen Fluss, wo man schwimmen kann. Ich bin natuerlich sofort reingesprungen, und die Maenner meinten zu mir, ich sollte auf die Zitteraale und die Stachelrochen aufpassen, aber zum Glueck waren keine in der Naehe. Alida war auch mit und wir haben im Fluss gespielt, was sehr viel Spass gemacht hat. Die Maenner haben in der Zeit geangelt und hinterher gab es Fisch zum Mittagessen.
Diese natuerliche Lebensweise hat mich sehr fasziniert und beeindruckt, diese Familie schien so harmonisch, so mit sich selbst im Einklang zu sein. Es hat mich sehr zum Nachdenken gebracht darueber, wie wir unser Leben fuehren, wie viel Stress wir uns oft bereiten und wie ungesund wir teilweise leben, im Sinne von sowohl Koerper als auch Geist. Es fiel schwer, diesen magischen Ort wieder zu verlassen und in die Stadt zurueckzukehren, doch ich bin sehr froh, dass ich dies miterleben durfte, wenn es auch kurz war, und moechte auf jeden Fall frueher oder spaeter wieder in den Dschungel, vielleicht fuer ein bisschen laenger.
Ich hoffe, ihr habt ein schoenes Osterwochenende, liebste Gruesse an alle!

Dienstag, 12. April 2011

Ich weiss, es ist wieder unheimlich viel Zeit vergangen, und unheimlich viel passiert.
Die Erlebnisse der letzten Monate sind so zahlreich, dass ich nicht von allem werde berichten koennen oder bestimmte Dinge nur oberflaechlich ausfuehren kann.
Gegen Ende Januar brach ich von Arequipa auf, zu meiner einmonatigen Reise durch Bolivien. Begleitet wurde ich von meiner Freundin Almut, die ausreisen musste und eine Woche in Bolivien verbringen wollte. Zuerst besuchten wir die bolivianische Seite des Titicaca-Sees, Copacabana. Von da aus unternahmen wir einen Ausflug auf die Isla del Sol, die ihrem Namen alle Ehre macht und wirklich wunderschoen ist! Anschliessend ging es nach La Paz, der groessten Stadt in Bolivien, ein riesiger Kessel mit schneebedeckten Bergen ringsum. Die Stadt selber ist nicht besonders schoen, aber der Blick von oben ist beeindruckend. Von da aus hatte ich eigentlich einen Auslug in die Yungas geplant (Nebelwald), aber ich wurde krank (Hoehe?), hatte Kopfschmerzen und Erkaeltung und lies es deshalb ruhig angehen. Wir verbrachten dort fast eine Woche, danach musste Almut wieder zurueck Richtung Arequipa.
Fuer mich ging es weiter Richtung Sueden, nach Uyuni, von wo aus man die gigantische Salzwueste besichtigen kann. Die Busfahrt dauerte normalerweise 12 Stunden, fuer uns aber 16, da zwei Busunfaelle auf der wegen Regen schlammigen Strecke waren. So startete ich meine 3-taegige Tour durch die Wueste einen Tag spaeter. Diese Tour (mit Jeep) war eines meiner beeindruckensten Erlebnisse, was Naturphaenomene angeht. Die Wueste war mit ein bisschen Wasser, sodass sich der Himmel darin spiegelte und es scheinte, als wuerden wir durch den Himmel fahren, es war einfach unglaublich, unbeschreiblich schoen und magisch!
Auch an den anderen zwei Tagen sahen wir tolle Dinge wie colorierte Lagunen, gigantische Berge, Geysiere und versteinerte Baeume. In meiner Gruppe waren drei Ecuadorianer und zwei Argentinier, alle liebten heavy metall, waren aber sehr nett und wir hatten viel Spass.
Am dritten Tag kam ich nachmittags wieder und hatte abends ein Ticket nach Potosi, der Minen- und Silberstadt. Dort habe ich eine Mine besichtigt, was mich sehr schockiert und beeindruckt hat. Dorthin werden die Kinder von ihren Eltern zum Teil schon mit zwoelf Jahren geschickt, den ganzen Tag unter der Erde, und bedingt durch die giftigen Gase haben sie eine niedrigere Lebenserwartung. Die Vorstellung, dort zu arbeiten, erfuellte mich mit Grauen.
Bereits am Nachmittag fuhr ich weiter nach Sucre, wo ich Nico traf und mit ihm gemeinsam ging es weiter nach Santa Cruz. Dort haben wir Mama und Lisa getroffen, was sehr aufregend und schoen war. Am naechsten Tag fuhren wir weiter nach Samaipata, einem kleinen ruhigen Ort im Tiefland. Die Landschaft dort hat mich irgendwie an das Oberberg erinnert. Wir verbrachten ein paar Tage dort und fuhren zurueck nach Sucre.
Wir verbrachten ein paar Tage in dem Dorf, in dem Nico als Volontaer arbeitet, diese Tage haben mich sehr beeindruckt und das Dorf werde ich nicht vergessen. Ich bin sehr froh, dort gewesen zu sein, das war eines der schoensten Erlebnisse in Bolivien. Mir gefaellt es viel mehr, autentische Orte und die Menschen dort kennen zu lernen, als zu den Touristenorten zu fahren. Nico hat und die Familie gezeigt, in der er mit taubstummen Kindern arbeitet. Sie leben in einem Lehmhaus und die Mutter ist letzten Herbst gestorben. Der Vater hatte bereits drei Schlaganfaelle. Trotzdem sind die Kinder total froehlich und lachen die ganze Zeit, auch der Vater nimmt sein Schicksal sehr tapfer. Dies hat mich tief beruehrt und ich werde die Gesichter dieser Familie nicht vergessen.
Zurueck in Sucre, kam nach kurzer Zeit auch Papa an und ich habe mich unheimlich gefreut, ihn wiederzusehen. Wir haben noch ein paar Tage in Sucre verbracht.
Dann ging es weiter Richtung La Paz, wo wir aufgrund eines Streikes leider einen Tag festsassen. Dort verabschiedeten wir uns von Nico und nahmen den Bus nach Arequipa.
Es war toll, wieder dort zu sein, ich fuehlte mich als wuerde ich nach Hause kommen, alles war so vertraut.
Ich konnte dort bei Almut und Roxana wohnen, spaeter kamen auch Julia (auch eine Volontaerin dich ich scohn vorher kannte) mit einem Freund, und Annie, eine Amerikanerin die Almut im Colca kennen gelernt hatte. Wir waren also eine sehr nette WG.
Es war toll, meine Freunde wiederzutreffen und nach San Isidro zu fahren, wo ich Señora Martina und die Kinder wiedersah. Ich hatte sie so vermisst und war sehr traurig, als ich mich relativ schnell wieder von ihnen verabschieden musste. Wir waren auch in Coporaque und es war toll, die Familie wiederzusehen.
Nach ca einer Woche musste ich mich von Mama, Papa und Lisa verabschieden, was sehr traurig war, aber wir hatten eine tolle Zeit. Danach blieb ich noch ein paar Tage, dann wollte auch ich weiter, nach Cusco, mit dem Plan dort ca einen Monat zu verbringen und in der Klinik zu arbeiten.
Durch Couchsurfing habe ich einen Peruaner kennen gelernt, bei dem ich erstmal eine gute Woche wohnen konnte. Er war sehr nett. Die ersten Tage in Cusco waren schwierig, ich fuehlte mich alleine und fremd.
Doch dann fand ich Arbeit in der Klinik als Volontaerin, ich habe in der psychologischen Abteilung geholfen und mit Kindern gearbeitet, was sehr schoen war. Meine Kollegen waren auch sehr nett.
Nach ein paar Tagen ist auch Annie nach Cusco gekommen, das beste was mir passieren konnte denn ich habe mich inzwischen sehr mit ihr angefreundet und kann mit ihr ueber alles reden.
Nachdem mein Couch nach Lima abzischte, bin ich zu Annie ins Hostal gezogen. Lustigerweise ins Hostal Estrellita, in dem ich bereits war, als ich im November hier war. Wir teilen uns dort ein Zimmer und es ist sehr angenehm. Das Hostal ist toll, mit Innenhof und mehreren netten aelteren Maennern, die wie unsere Grosseltern sind.
Meine Tage bestanden daraus, ins Internet zu gehen, in der Klinik zu arbeiten und abends oft ins Inka Team zu gehen, wo sie umsonst Salsa unterrichten. In der Zeit habe ich viel recherchiert, da ich in Frankreich meinen Master machen moechte und rausfinden muss, ob sie mein Sprachdiplom von der Schule akzeptieren wuerden. Dies habe ich aufgrund schwammiger Antworten und telefonischen Verstaendigungsschwierigkeiten immer noch nicht geschafft, hoffe aber, bald Klarheit zu gewinnen.
Vor kurzem beschloss ich dann, endlich die Tour nach Machu Picchu zu machen, wenn ich schonmal in Cusco bin. Da meine Freunde bereits da waren und Annie noch warten wollte, machte ich mich alleine auf den Weg. Als Alternative zum Zug, der sehr teuer ist, kann man mit dem Bus nach Santa Maria fahren, von da aus nach Santa Teresa, von dort mit dem Taxi nach Hydroelectrica, von wo aus man zwei Stunden an den Bahnschienen entlanglaeuft und dann nach Aguas Calientes kommt, der Ort bei Machu Picchu. Dies war mein Plan Ich nahm den Bus nach Santa Maria, was ca 6 Stunden dauerte und kam dort abends an, in stroemendem Regen. Dort fand ich ein guenstiges Hostal. Es regnete die ganze Nacht. Mir schwante nichts gutes, da ich von Freunden gehoert hatte, dass die Strasse nach Santa Teresa, die an einem Hang entlangfuehrt, oft durch Erdrutsche, Steinfaelle oder Wasserfaelle blockiert ist, in der Regenzeit.
Ich fand ein Taxi, dessen Fahrer mir mitteilte, dass er nur bis zu einer bestimmten Stelle fahren koennte, von wo aus wir laufen mussten. Kurz darauf enthielt er einen Anruf und meinte, die Strasse waere noch nichtmal zu Fuss passierbar und er koennte gar nicht fahren. Ich sass zusammen mit einem Peruaner und einer Peruanerin im Taxi, die beide Verkaeufer waren. Der Peruaner meinte, es gaebe einen Weg nach oben zu einem Dorf, von wo aus wir ein Gefaehrt finden koennten. Also stiegen wir aus (es regnete immer noch), ich sattelte meinen relativ schweren Rucksack und wir machten uns auf den Weg, zwei Stunden aufstieg, puh! Danach gelangten wir auf die Strasse, und nach einiger Zeit kam ein kleiner Transporter, der uns ein Stueck hinten auf der Ladeflaechte mitnahm. Als wir ausstiege, meinte Hilario (der Peruaner), dass wohl kein Auto kommen wuerde und wir zu Fuss nach Santa Teresa muessten. Was blieb uns anderes uebrig, wir marschierten also weiter. Zum Glueck ging es nun nicht mehr so steil nach oben. Unterwegs stiessen wir immer wieder auf einsame Haeuser mit wild klaeffenden Hunden, die mir ein wenig Angst machten. Nahc einiger Zeit verliess uns die Frau und wir marschierten zu zweit weiter. Ploetzlich blieb Hilario stehen: Ein riesiger Wasserfall stroemte ueber den Weg. Er zeigte auf eine kleine Bruecke, die ueber die Schlucht ging, und sah mich mit ermunternder Miene an. Leider hatte dies keine Wirkung auf mich, der Anblick des wackligen etwas aus Holz, das aussah, als wuerde es bei dem kleinsten Gewicht zusammenbrechen, weckte nicht gerade mein Vertrauen. Ich schlug ihm vor, lieber durch die reissende Stroemung zu waten, so hatte man wenigstens selber die Kontrolle, naja, mehr oder weniger. Er ging mit den Sachen vor, kam zurueck und half mit, worueber ich froh war, da die Stroemung mich fast mitriss.
An der anderen Seite angekommen, teilte mir Hilario mit, dass wir spaeter eine gefaehrlich Stelle wuerden passieren muessen, wo Steine runterfallen, und dass wir uns beeilen mussten, um vor Dunkelheit da zu sein. Auf dem Weg trafen wir Leute, die uns mitteilten, die Stelle sei nicht passiertbar, wir muessten einen Umweg ueber die Hoehe nehmen. Dies war dann auch der Fall. Wir trafen ein Paar, dass gleich von dort kam und auf einen Weg zeigte, der Steil nach oben fuehrte. Ich setzte mich hin und musste die Traenen zurueckhalten, da ich echt fertig war und nicht wusste, wie ich es diesen Weg hochschaffen sollte. Zum Glueck war das Paar sehr nett und der Mann nahm meinen Rucksack. So war es nicht ganz so schwer. Dort oben war ich schon wieder gluecklich, denn es gab eine wundervolle Aussicht auf dicht bewaldete Berge und den Fluss, der sich durchs tiefe Tal schlaengelte. Auf der anderen Seite angekommen, gingen wir auf der Strasse weiter. Es wurde bereits dunkel. WIr mussten eine weitere gefaehrliche Stelle passieren, wo Steine und Erde fielen, es broeckelte und rieselte, doch wir kamen wohlbehalten auf der anderen Seite an. Dort hat uns ein Collectivo das letzte Stueck mitgenommen. Endlich in Santa Teresa angekommen, musste ich dort eine weitere Nacht verbringen und schlief erschoepft und frueh ein.
Am naechsten Morgen fuhr ich mit dem Taxi nach Hydroelectrica. Wir kamen nicht ganz bis dahin, da das Taxi im Schlamm stecken blieb. Er fuhr immer wieder vor und zurueck und kam nicht weiter, und mir war etwas mulmig da direkt neben uns der Hang und darunter der Fluss war. Nach vergeblichen versuchen mussten wir aussteigen und das letzte Stueck zu Fuss gehen. Ich sah inzwischen aus, als wuerde ich im Wald leben, meine Sachen waren schlammig und ich war zerstochen.
Im Taxi war auch ein Peruaner, der in der Naehe lebte und meinte, er wuerde mich ein Stueck begleiten. Wir gingen also an den Bahnschienen entlang los in Richtung Aguas Calientes. Bei seinem Haus verabschiedete er sich und ich ging allein weiter. Der Weg war wunderschoen, es war sonnig, ich war umgeben von Bergen und neben mir rauschte der Fluss, der gigantisch ist! Ich hatte bereits Blasen an den Fuessen und zog meine Flip Flops an, die mir leider weitere Blasen bescherten.
Am naechsten Morgen stand ich sehr frueh auf und nahm den Bus hoch nach Machu Picchu. Es ist ein magischer Ort, umgeben von bewaldeten Bergen, im Nirgendwo. Alles ist gruen und die Ruinen sind sehr gut erhalten. Ich bin auch hoch auf den Wayna Picchu, den Berg neben Machu Picchu, mit toller Aussicht, leider etwas vernebelt, aber wunderschoen! Insgesamt verbrachte ich mehr als sieben Stunden auf Machu Picchu.
Danach ging ich zu Fuss wieder runter, die ganze Zeit Stufen, was meinen angeschlagenen Fuessen nicht sehr guttat. Dann fing es an zu regnen und ich wurde pitschnass. Zurueck in Aguas Calientes, war ich ziemlich fertig und froh, dass ich ein Zugticket fuer den Abend hatte. So kam ich mit zerstoerten Fuessen, aber gluecklich nachts wieder in Cusco an.
Inzwischen geht es meinen Fuessen wieder besser. Ich arbeite nicht mehr in der Klinik, da ich in ein paar Tagen wieder aufbrechen moechte. Ich wuerde gerne als naechstes in den Jungle, muss aber noch nach guenstigen Moeglichkeiten gucken, ohne eine Tour zu machen, da ich das nicht so mag. Danach moechte ich noch etwas vom Norden Perus sehen und dann so schnell wie moeglich nach Kolumbien. Dort habe ich bereits im Norden eine Organisation gefunden, bei der ich arbeiten koennte und die aehnlich wie Intiwawa ist.
In der Hoffnung, euch einen Eindruck der letzten Monate gegeben zu haben und mit den besten Gruessen verabschiede ich mich bis zum - hoffentlich baldigen - naechsten Mal!
Eure Laura

Sonntag, 16. Januar 2011

Zeiten des Umbruchs

Ein neues Jahr hat begonnen, und mit dem neuen Jahr kommen neue Plaene, neue Ziele, neue Perspektiven.
Meine Zeit in Arequipa neigt sich dem Ende zu, und mein Blick ist bereits auf die Zeit danach gerichtet, eine Zeit, die sicherlich unglaublich spannend und ereignisreich sein wird.
Meine Reise wird zuerst nach Westen gehen, nach Bolivien. Anfangs wird mich eine Freundin begleiten, die hier in Arequipa studiert. Ende Januar werden wir uns auf den Weg machen, zuerst nach Copacabana und dann nach La Paz. Anschliessend werde ich mir noch ein paar Orte angucken und dann nach Sucre fahren, um meinen Bruder zu treffen. Gemeinsam holen wir dann meine Familie in Santa Cruz ab, reisen mit ihnen durch Bolivien und kommen schliesslich noch einmal nach Arequipa. Sobald sich meine Eltern wieder auf den Rueckweg machen, werde auch ich meine Zelte endgueltig hier abbrechen und gen Norden reisen. Meine erste Station wird Cuzco sein, wo ich voraussichtlich einen Monat bleiben werde, danach geht es weiter Richtung Norden. Mein Ziel ist, mindestens bis nach Columbien zu reisen, wo es wunderschoen sein soll.
Die letzte Zeit war ruhiger, es gab Zeit zur Erholung, zur Reflexion. Dennoch war es keine einfache Zeit, es gab Probleme, aber es ist besser geworden, ich bin ausgeglichener und freue mich auf das, was auf mich zukommt. In der Klinik arbeite ich jetzt in der fruehen Stimulation. Ich haette auch gerne im Konsultorium mitgearbeitet, aber ich hatte Probleme mit der Psychologin, die ihre Mitarbeiter herablassend behandelt und es vorzieht, alleine zu arbeiten. Dennoch denke ich, dass ich auch in der fruehen Stimulation einiges lernen kann und interessante Dinge sehen kann.
Bei Intiwawa hat das Ferienprogramm angefangen. Die Kinder werden in Kommunikation, Mathe, Englisch, Sport und Kunst unterrichtet. Da es stark an Volontaeren mangelt, hat die neue Praesidentin Professoren konsultiert, was uns einiges an Stress erspart. Die Volontaere helfen im Unterricht und sorgen fuer das Essen, falls eine Stunde ausfaellt ersetzen wir sie.
Auch wenn ich gerne in Intiwawa arbeite und mir die Kinder ans Herz gewachsen sind, merke ich, dass es Zeit ist zu gehen, andere Erfahrungen zu machen, andere Orte zu sehen, meinen Horizont zu erweitern. Einerseits kann ich es kaum erwarten, meine Reise zu beginnen, andererseits werde ich die Kinder und einige Menschen hier sehr vermissen. Aber wer weiss, vielleicht kehre ich irgendwann noch einmal nach Arequipa zurueck.
Letzte Woche hat Nico mich besucht, heute morgen ist er wieder gefahren. Es war sehr schoen mit ihm und es war toll, ihm meine Welt hier zu zeigen. Die kommende Woche werde ich Plaene schmieden und meine letzten Tage hier geniessen.
Ich wuensche euch ein frohes neues Jahr, dass auch ihr Plaene und Ziele habt, auf die ihr hinarbeiten koennt, dass euch dieses Jahr neue Erfahrungen und neue Inspirationen bringt.
Auf bald!
Es gibt neue Fotos, unter diesen beiden Links koennt ihr sie finden:

Samstag, 25. Dezember 2010

Stille Nacht...

Ihr Lieben, ich wuensche euch allen ein schoenes und besinnliches Weihnachtsfest! Ich denke an euch und vermisse euch besonders in diesen Tagen.
Weihnachten in Peru, Weihnachten ohne die Familie ist anders. Weihnachtsstimmung kam, wie ich schon sagte, bis gestern nicht richtig auf, ich habe nicht wie sonst Plaetzchen gebacken, einen Adventskalender bekommen und jeden Sonntag eine weitere Kerze angezuendet. Es gab keinen Schnee, keinen Adventskranz, keinen Weihnachtsbaum und keine deutschen Weihnachtslieder.
Dennoch habe ich einen sehr netten Abend verbracht. Mit vier weiteren Volontaeren haben wir das Appartment geschmueckt, ein leckeres Kaesefondue zubereitet, Kerzen angezuendet und ein bisschen kanadische Weihnachtsmusik gehoert. Spaeter haben wir noch ein bisschen Musik gemacht und um Mitternacht gab es ein grosses Feuerwerk, was hier ueblich ist. Noch nie habe ich ein so grosses Feuerwerk mit so vielen Raketen und so viel Krach gesehen, es war beeindrucked.
Heute haengen wir einfach rum, was sehr guttut, was ich lange nicht mehr gemacht habe.
Ich sende euch weihnachtliche Gruesse und denke an euch!
Es gibt neue Fotos: http://www.facebook.com/album.php?aid=26007&id=100001081869804&l=125db85e2c

Sonntag, 19. Dezember 2010

Projekte ueber Projekte

Ist es wirklich schon Dezember? Stimmt es, dass bald Weihnachten ist? Ich kann es kaum glauben...Hier gibt es wie immer tagsueber strahlenden Sonnenschein, zusammen mit der Weihnachtsdekoration in den Strassen ergibt dies ein skurriles Bild. Kein Schnee, kein Weihnachtsmarkt, die Weihnachtslieder sind sehr anders und alles wirkt irgendwie relativ aufgemotzt. Weihnachtsstimmung kommt da nicht so richtig auf...
Wie auch immer, fuer Weihnachtsstimmung blieb auch gar keine Zeit, wie immer haben mich Intiwawa und die Klinik voll in Anspruch genommen. Wie ich euch erzaehlte, gab es Ende November den alljaehrlichen Intiwawa-Kongress. Wir sind ein Wochenende lang mit Kids aus allen drei Doerfern nach Camana gefahren, was ca drei Stunden von Arequipa an der Kueste des Pazifiks liegt. Dort haben wir mit den Kindern Programm gemacht und den interkulturellen Austausch der drei Doerfer gefoerdert. Die Kinder haben ueber ihre Doerfer gesprochen, ihre Bilder ausgestellt, das traditionelle Essen, traditionelle Taenze aufgefuehrt und wir haben eine Talentshow gemacht. Am Sonntag waren wir mit den Kinder am Strand. Das war ein ganz tolles Erlebnis. Das Wasser war unglaublich kalt, aber es war toll, mit den Kindern im Meer zu toben. Insgesamt war es ein wunderbares Erlebnis fuer mich. Zu sehen, welche Freude die Kinder an dem Programm haben und wie sich neue Freundschaften bilden, hat mich sehr beeindruckt. Auch war es eine Moeglichkeit, mehr Zeit mit den Kindern zu verbringen. Alle Volontaere haben mit in den Zimmern geschlafen, jeder war fuer ein Zimmer verantwortlich. Das war teilweise stressig, weil die Kinder nicht schlafen wollten, aber andererseits auch mal ein ganz anderer Kontakt zu den Kindern. Insgesamt war es ein wunderbares Wochenende, bei dem ich sehr viel gelernt und mitgenommen habe und das ich so schnell nicht vergessen werde.
Kaum war der Kongress vorueber,  begannen die Vorbereitungen fuer die Weihnachtsfeiern mit den Kindern, wofuer sehr wenig Zeit blieb. Die Weihnachtsfeiern werden fuer jedes Dorf gemacht. In San Isidro sollte es schon am Freitag nach dem Kongress sein, alles musste also sehr schnell vonstatten gehen. Wir hatten einige Spielsachen und Klamotten, die gespendet wurden, mussten aber noch Buecher und mehr Spielsachen kaufen. Bei den Weihnachtsfeiern machen wir Spiele mit den Kindern, fuehren ein Theaterstueck auf, singen mit ihnen, sie bekommen Paneton (aehnlich wie Stollen, aber Stollen schmeckt besser) und am Ende ihre Geschenke. Freitag haben wir dies in San Isidro gemacht und heute in Salinas. Es war sehr schoen, besonders heute in Salinas hat es mir sehr gut gefallen, ich mag die Kinder in Salinas sehr. Am Mittwoch folgt die letzte Feier in Coporaque. Auch dafuer muss ich morgen wieder Spielsachen und Buecher kaufen.
Danach wird es ruhig werden, wir muessen dann nur noch alles aufraeumen und sauber machen und dann sind erstmal Ferien. Auch diese Woche ist schon kein Programm mehr. Ich bin sehr froh darueber, weil ich merke, dass ich dringend mal Zeit fuer mich brauche und in letzter Zeit alles sehr viel war. In die Klinik werde ich aber weiterhin gehen.
Allgemein wird es in Intiwawa ruhiger und ruhiger, in den letzten Tagen sind viele Leute gegangen, was sehr traurig war. In naechster Zeit werden wir eher wenige sein.
Ich habe neue Fotos im Facebook online gestellt. Sie sind schon relativ alt, ich komme nur langsam hinterher mit den Fotos, sie sind von Ende Oktober/Anfang November. Aber nichtsdestotrotz sind sie sehenswert! Hier nochmal der Link:
http://www.facebook.com/album.php?aid=26007&id=100001081869804&l=125db85e2c
Ich wuensche euch allen schonmal ein frohes Weihnachtsfest, mein Weihnachten ist noch in Planung, wird aber wohl dieses Jahr nicht spektakulaer werden.
Sonnige Gruesse aus Arequipa,
Eure Laura

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Link

Gestern habe ich euch einen falschen Link für meine Fotos geschickt. Hier noch einmal:
http://www.facebook.com/album.php?aid=22500&id=100001081869804&l=a611eb0eb5

http://www.facebook.com/album.php?aid=26007&id=100001081869804&l=125db85e2c
So, jetzt müsstes klappen!

Liebe Grüße!

Montag, 29. November 2010

Zwischenmeldung

Wieder einmal ist viel Zeit vergangen, wieder einmal ist viel passiert.
Die Arbeit in der Klinik ist interessant, ich denke, dass ich dort einiges lernen kann. Manchmal ist die Sprache noch eine Barriere, auch wenn mein Spanisch immer besser wird. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass ich Schwierigkeiten habe, alles zu verstehen, was die Leute erzaehlen. Die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen klappt jedoch gut, es sind drei Psychologiestudenten, die in Kuerze ihr Studium beenden. Ich verstehe mich gut mit ihnen und sie erklaeren mir vieles, lassen mich auch aktiv mitmachen sodass ich nach und nach dazulerne.
Vor einer guten Woche habe ich ein Wochenende in Cuzco verbracht. Wir sind dort hingefahren, um Geld fuer Intiwawa abzuholen. Wir fuhren Freitag ueber Nacht und kamen Samstag morgens an, die Fahrt dauert 10 Stunden. Nachdem wir morgens ein bisschen durch die Stadt gewandert waren, haben sich die anderen im Hostal schlafen gelegt, sie kannten die Stadt schon. Ich bin also alleine losgezogen und habe einen netten jungen Mann getroffen, der mir ein bisschen die Stadt und tolle Aussichtspunkte gezeigt hat. Cuzco ist eine tolle Stadt, wenn auch voller Turisten. Dennoch hat es mir dort sehr gut gefallen. Es gibt ueberall kleine Strassen, zum Teil mit Mauern aus der Inkazeit. Die Stadt liegt in einem Tal umgeben von Bergen, es ist ein magischer Ort. Man sieht viele Leute in traditioneller Kleidung und viele alte Gebaeude. Es ist viel ruhiger als in Arequipa, auch wenn viele Touristen dort sind. Abends sind wir tanzen gegangen. Es gibt eine Disko, in der jeden Abend Salsa unterrichtet wird. Ich habe ein paar Schritte gelernt und hoffe, dass ich meinen Unterricht bald fortsetzen kann. Am Sonntag sind wir zu einem Aussichtsplatz gegangen, von dem aus man die gesamte Stadt sehen kann. Anschliessend spazierten wir in der Umgebung von Cuzco durch die Landschaft und passierten ein paar alte Ruinen. Leider muss man in Cuzco fuer fast alle Sehenswuerdigkeiten viel Geld bezahlen, weshalb wir Alternativen suchen mussten. Es war jedoch ein atemberaubendes Erlebnis, die Umgebung von Cuzco zu erkunden, die Landschaft ist wie aus einem Bilderbuch. Wir spazierten zum Mondtempel, von dem aus man einen fantastischen Blick auf die Landschaft hat. Es war ein unvergleichbares Erlebnis und wir hatten viel Spass. In der Nacht sind wir wieder zurueck gefahren und kamen morgens voellig fertig wieder in Arequipa an, weshalb ich der Klinik fern blieb. Die Woche war dann wieder relativ stressig, da ich inzwischen Mitkoordinatorin von der Hausaufgabenhilfe bin, bin ich oft dort und muss Dinge regeln. Ausserdem koordiniere ich auch den Englisch-Unterricht, wenn dies auch eine weniger Zeitaufwendige Aufgabe ist.
Schlussendlich musste ich am Donnerstag wieder nach Coporaque fahren, weil sich niemand anderes fand. Momentan sind nicht viele Volontaere hier, weil vier Maedels fuer eine Woche nach Cuzco gereist sind. Eigentlich wollte ich mich nachmittags aufmachen, doch meine Begleiterin ist neu und wusste nicht, dass wir schon einen Tag vorher losmuessen. Sie war also nicht da und wir mussten die Fahrt auf die Nacht verschieben. Um 1 Uhr ging es los und gegen 4.30 kamen wir an. Dort erfuhren wir, dass der Englischunterricht ausfaellt, der Stress war also umsonst gewesen. Da es mir jedoch in Coporaque so gut gefaellt, beschloss ich, bis Sonntag zu bleiben und dann beim interkulturellen Projekt zu helfen. Das Wochenende war wunderschoen und entspannend. Coporaque ist ein toller Ort, um sich von dem hektischen Leben in Arequipa zu erholen. Am Samstag spazierten wir zwei Stunden zu einem Schwimmbad mit relativ heissem Wasser. Dort waren nur peruaner, die einzigen Europaer waren Pierre und ich. Pierre, ein 43jaehriger jung gebliebener Franzose, haben wir dort kennengelernt, ein unglaublich sympathischer Mensch. Jedenfalls waren wir zwei die Attraktion in dem Schwimmbad. Spaeter besuchten wir Steven, auch ein Franzose, der sich gerade in Coporaque ein Haus baut, zusammen mit seiner Lebensgefaehrtin. Ein sehr interessanter Mensch, er hat viele Ideen und moechte viele Projekte in Coporaque realisieren.
Am Sonntag fand dann das interkulturelle Projekt Stadt. Wir haben Theater mit den Kindern gemacht, leider konnte ich nicht die ganze Zeit dabei sein, da ich das Geschirr spuelen musste. Nachmittags wollten wir zurueck nach Arequipa fahren, zusammen mit Pierre. Leider waren alle Busse voll. Wir beschlossen also, wieder in der Nacht um 1 zu fahren und uns bis dahin ein Zimmer in einem Hostal zu mieten. Abends gingen wir nochmal in ein Schwimmbad, was sehr entspannend war. Nachts ging es dann los, und wir kamen, erneut voellig fertig, morgens gegen halb 5 in Arequipa an. Aus dem Grund war ich heute schon wieder nicht in der Klinik.
Nun fehlt nicht mehr viel Zeit bis zum Kongress, noch knapp zwei Wochen, wir muessen also viel vorbereiten. Dieses Wochenende werde ich in Arequipa bleiben, es wird zu viel wenn ich jedes Wochenende unterwegs bin. Ich habe wenig Zeit fuer mich, manchmal wird mir alles ein bisschen viel und ich habe das Gefuehl, ich komme zu nichts. Aber bald wird es ruhiger werden, in drei Wochen fangen die Ferien an.
Es gibt neue Fotos im Facebook, unter den folgenden Links findet ihr meine Alben:
http://www.facebook.com/album.php?aid=22500&id=100001081869804
http://www.facebook.com/album.php?aid=26007&id=100001081869804
Ich wuensche euch eine wundervolle Adventszeit, hier bekommt man davon absolut nichts mit!
Allerliebste Gruesse,
eure Laura